Glyx Kapsel
Glyx-Kapseln gelten als Trend bei Abnehm-Kapseln.
Doch auch hier gilt es, sich nicht abzukapseln von Wissen um ganzheitliche
Konzepte zum Abnehmen. Das hinter der Glyx-Kapsel stehende Konzept der
"Glyx-diät" ist vielfach umstritten, teilweise unlogisch
und wohl eher eher Wortspielerei mit dem Begriff "Glück".
Zum Glück hilft kapseln.biz hier aufzuklären und bei Abnehmkapseln
auf solide Kapseln zu setzen.
Glykämischer Index
Die Konsequenz auf diese Zunehmen lautet also: Verzicht auf Nahrungsmittel,
die den Insulinspiegel in die Höhe treiben. Das tun im besonderen
Masse die Kohlenhydraten, Eiweiße nur wenig und Fette kaum. Deshalb
werden diese kohlenhydratreichen Lebensmitteln mit einem glykämische
Index versehen. Dieser GI hilft bei der Bewertung der kohlenhydratreichen
Lebensmitteln. Je niedriger der Glyx-Wert, um so besser das Lebensmittel.
Ausgegangen wird von einem Glyx-Wert von 100 bei Traubenzucker. Traubenzucker
zählt damit zu den am stärksten blutzuckersteigernden Nahrungsmittel.
Liegt der glykämischen Index bei einem Nahrungsmittel unter 50
ist als "gut" einzustufen, liegt der GI über 50 ist es
"schlecht".
Kritik an dem GI
Der Glyx wurde zu Forschungszwecken als Laborparameter entwickelt und
ist für die alltägliche Ernährung wenig praxisgerecht.
Er beschreibt nämlich die Blutzuckerreaktion auf die Einnahme von
50 g Kohlenhydraten, die über ein bestimmtes Lebensmittel zugeführt
werden, und nicht die Reaktion auf 50 g Lebensmittel.
Beispiel: Der Glyx von gekochten Möhren liegt bei 70 (neuere Untersuchungen
geben einen geringeren Wert an). Da Möhren sehr kohlenhydratarm
sind, müssen rund 1,6 Kilogramm Möhren eingenommen werden,
um darüber 50 g KH zuzuführen.
Anders bei kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln: Baguettebrot hat ebenfalls
einen Glyx von 70, 100 Gramm davon liefern aber 48 Gramm Kohlenhydrate.
Es genügt daher die Einnahme von 104 g Baguettebrot, um die gewünschte
Menge von 50 g KH zuzuführen.
Bezogen auf den GI von 70 lautet die wissenschaftliche Aussage demnach:
„Die Einnahme von 104 g Baguettebrot führt zu demselben Blutzuckeranstieg
wie die Einnahme von 1,6 kg Möhren.“ – Für die
Ernährungspraxis ist diese Aussage wenig wertvoll.
Eine Adaptation des Glyx stellt die so genannte Glykämische Last
(GL) dar. Sie berücksichtigt zum jeweiligen GI auch den Kohlenhydratgehalt
der einzelnen Lebensmittel.
Darüber hinaus hängt der tatsächliche Blutzuckerreaktion
stark davon ab, welche Lebensmittel zusammen verzehrt werden. Aus dem
Glyx der einzelnen verwendeten Zutaten kann man den Wert eines Gerichts
nicht erkennen. Der Einfluss des Fettgehalts eines Lebensmittels auf
den Blutzuckereffekt spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle.
Bevorzugt man im Rahmen einer Ernährung Lebensmittel mit einer
niedrigen Glykämischen Last (GL), so hilft dies, den Blutzucker-
und damit den Insulinspiegel auf einem moderateren, gleichmäßigen
Niveau zu halten. Die durch Insulin bedingte Fetteinlagerung kann unter
niedriger Glykämischer Last daher geringer ausfallen.
Ein ebenfalls häufig genannter Kritik-Punkt ist auch noch, dass
für den Auf- bzw. Abbau von Fettgewebe letztlich nicht der Insulinspiegel,
sondern ausschließlich die Energiebilanz ausschlaggebend ist.
Damit wäre die Grundidee der GI-reduzierten Diät hinfällig:
Zur Behebung von Übergewicht wäre der GI damit irrelevant.
Bedeutung des GI für Diabetiker
Der glykämische Index ist vor allem für insulinpflichtige
Diabetiker von Bedeutung, wenn sie die blutzuckersteigernde Wirkung
von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln beurteilen müssen. So erhöht
eine BE Basmatireis den Blutzucker nur annähernd halb so schnell
wie eine BE Bratkartoffeln (siehe Tabelle). Bei sehr schnell wirkenden
muss die Wirkung dadurch auf einen längeren Zeitraum verteilt werden,
indem die halbe Insulinmenge zweimal gespritzt wird.
Bedeutung des GI für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
In einer großen US-Studie wurde kürzlich der Zusammenhang
zwischen der Entstehung von koronaren Herzkrankheiten, und dem GI bzw.
GL der Kost gefunden. Es wird vermutet, dass die nach dem Essen erhöhten
Blutzuckerwerte einen „oxidativen“ Stress erzeugen, welche
wiederum die Blutgefäße schädigt.
Des Weiteren wurde festgestellt, dass der GI auch für die Blutfettwerte
und den Entzündungsmarker eine Rolle spielt. Nach mehreren Wochen
bei einer Kost mit niedrigem GI, fanden sich in einer Mehrzahl der Studien
verringerte Triglycerid- und LDL-Cholesterin-Werte
Bedeutung des GI für Sportler
Der GI spielt gerade für Ausdauersportler eine zunehmend wichtigere
Rolle. Je nachdem ob sich Sportler in Trainings- oder Wettkampfphasen
befinden, sind unterschiedliche Kohlenhydrate sinnvoll.
Ausdauersportler sollten während des Wettkampfes vor allem Lebensmittel
mit einem hohen oder mittleren GI zu sich nehmen, um eine schnelle Energiebereitstellung
zu gewährleisten. Nach dem Sport helfen Kohlenhydrate mit einem
hohen GI die Energiereserven wieder aufzufüllen. Für eine
Mahlzeit etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Wettkampf, werden Lebensmittel
mit einem niedrigen GI empfohlen, da dadurch eine gleichmäßige
und langanhaltende Versorgung mit Energie gewährleistet ist und
der Glykogenspeicher gefüllt ist.
Würden statt dessen Drinks oder Energieriegel bereits vor dem
Wettkampf verzehrt, käme es zu Beginn des Sports zu einem Abfall
des und zu einer Entleerung des Glykagonspeichers sowie einem raschen
Abbau von freien Fettsäuren. Dies wurde in Studien nachgewiesen,
die auch zeigten, dass eine solche Situation auch zu einer frühzeitigen
Ermüdung der Sportler führte.
Bedeutung des GI für Übergewichtige
Lebensmittel mit einem hohen GI führen zu einer starken Erhöhung
des Blutzuckerspiegels, was dann zu einer starken Ausschüttung
von Insulin führt. Das wiederum führt zu einer Steigerung
der Aufnahme von Glukose in Muskel- und Fettzellen und regt auch die
Fettspeicherung und die Kohlenhydratspeicherung in Form von Glykogen
an. Deshalb nehmen einige Autoren irrtümlich an, dass sich als
Folge des Verzehrs von Lebensmitteln mit einem hohen GI nach etwa 2
bis 4 Stunden eine Unterversorgung mit Energieträgern im Blut (Unterzucker)
ergibt . Das wiederum regt angeblich den Verzehr von schnell Blutzuckersteigernden
Lebensmitteln an und führt damit angeblich in einen Teufelskreis
und schließlich zu Übergewicht. Tatsächlich treten Unterzuckerungen
beim Gesunden aber nicht auf, da aus den Glykogenspeichern bei Bedarf
auch wieder Kohlehydrate freigesetzt werden können.
Es zeigt sich also, dass der GI für Übergewichtige keine
besondere Bedeutung hat; auch ohne seine Beachtung kann Übergewicht
behoben werden. Dennoch basieren einige Modediäten auf den Werten
des glykämischen Index, wie die Glyx-Diät und die Montignac-Methode.
Hierbei ist ausserdem noch zu beachten, dass der glykämische Index
in USA und in Europa auf verschiedene Weise gemessen wird. Fazit, wenn
schon Glyxkapseln, dann glücklichwerden mit den richtigen Abnehm-Kapseln.
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